
JGB Skate Night
Jugend, Familie und Bildung
Das Problem
Das real zur Verfügung stehende Einkommen wird bei dem Großteil der Bevölkerung mit hoher Wahrscheinlichkeit mittel- und langfristig nicht mit den wachsenden Kosten für den Lebensunterhalt mithalten. Der bereits seit zwei bis drei Jahren zu Tage tretende Trend, dass den Menschen immer weniger für ihren Lebensunterhalt übrig bleibt, wird vermutlich noch anhalten. Ganze Bevölkerungsschichten verarmen zusehends!
Den damit einhergehenden Problemen gilt es entgegenzuwirken:
Verschärfung des Zusammenhangs zwischen sozialer Herkunft und schulischer Bildung. Soziale Unruhen und zunehmender Radikalismus. Gesellschaftlicher, demografischer Kollaps aufgrund sinkender Geburtenzahlen.
Es handelt sich dabei um bayern- oder deutschlandweite Probleme, teils sogar um europäische bzw. weltweit feststellbare. Es ist nicht ausreichend, auf Lösungen von „oben“ zu warten und zu hoffen. Die Probleme müssen auch auf der untersten politischen Ebene, behandelt und Lösungsansätze müssen gesucht werden.
Die Lösungsansätze
A) Schaffung gleicher Bildungschancen für alle
- Übernahme der Kosten für das letzte Kindergartenjahr durch die Stadt:
Da die bayerische Staatsregierung das Problem zwar erkannt hat, jedoch offensichtlich nicht Willens ist, dieses zu entschärfen, bleibt der Kommune keine andere Möglichkeit, als in den Zuständigkeitsbereich des Landes Bayerns einzugreifen und als einen ersten Schritt die Kosten für das letzte Kindergartenjahr zu übernehmen.
- Gebundene Ganztagsschule:
Einführung von gebundenen Ganztagsschulen in Treuchtlingen und all seinen Ortsteilen vorkommenden Schulformen.
- Aufbau einer funktionierenden und kostengünstigen Struktur für Erwachsenenbildung
- Aufbau eines funktionierenden und kostengünstigen Systems der Kinderbetreuung:
Angedacht sind Einrichtungen der Nachmittags-, Hausaufgaben- oder Ferienbetreuung für Kinder jeden Alters.
- Oberstufe an der Senefelder-Schule:
Einsatz für Etablierung des Schulabschlusses „Abitur“ in Treuchtlingen.
B) Entschärfung des Faktors Kind als „Armutsrisiko“ / Stärkung der Familien durch gesellschaftlichen Wertewandel
- Einführung eines Windelsacksystems für Treuchtlingen und seine Ortsteile
- Öffentliche Wickeltische:
Weiterführung des begonnen Systems der „freundlichen Toilette“ mit dem Ziel dieses um ein möglichst flächendeckendes Netz aus Wickeltischen bzw. Wickelmöglichkeiten zu erweitern.
- Indoor-Spielplatz:
Erweiterung des Freizeitangebots für Kinder durch einen zu schaffenden Indoor-Kinderspielplatzes mit familienfreundlichen Preisen.
- Förderung der Jugendarbeit: Konzeption Bauwagen
- Schaffung einer Stiftung „Bildungsgerechtigkeit Treuchtlingen“
Um die Lösungsansätze A) und B) effektiver gestalten zu können, soll mittelfristig eine Stiftung geschaffen werden, die sich den finanziellen Belastungen der Schüler und Kindergartenkinder im Alltag annehmen soll. Zuschüsse bei Klassenfahrten oder Ausflügen, Erwerb von Schullektüren, Zuschuss bei der Erstausstattung von Erstklässern, Übernahme von Kopiergeld oder Spielgeld usw.
Ziel: Weitestmögliche Kostenfreiheit für die Ausbildung der Kinder.
Die Vision
Treuchtlingen und seine Ortsteile sind für die Menschen der bevorzugte Wohnort in der Region. Durch seine familienfreundliche Politik wurde der Zuzug von zahlreichen Familien erreicht. Auch Facharbeiter und Spezialisten konnten aufgrund der besonderen Attraktivität zum Herzug bewogen werden.
Deshalb konnte die rückläufige Bevölkerungsentwicklung gestoppt und somit auch die vorhandene Infrastruktur (Kindergärten und Schulen auch in den Ortsteilen, Stadtbüchereien, Jugendgruppen in diversen Sportvereinen usw.) erhalten und teilweise noch ausgebaut werden.
Das Beispiel Treuchtlingens hat zu weiteren Nachahmergemeinden im Umkreis geführt. Diese fanden wiederum Nachahmer in ihrem Umfeld, so dass letztlich auch das Land Bayern reagiert und z.B. den Bereich Kindergarten vollständig vom Sozialministerium zum Kultusministerium verschiebt und diesen als neuen Pfeiler des Bildungssystems gleichwertig integriert. Bei den Kindergärten herrscht somit zukünftig Lehrmittelfreiheit, und die Kosten für den Kiga teilen sich die Kommunen und das Land.
Das geschaffene Bildungsnetzwerk vom Hort über Kindergarten bis zum Abitur am Ort haben dazu geführt, dass es keine Sitzenbleiber mehr gibt. Es gibt auch keinen Markt mehr für Nachhilfestunden, da diese durch die Zusatzstunden der Ganztagsschule ersetzt wurden.
Das höhere Bildungsniveau der Treuchtlinger Kinder hat dazu geführt, dass diese bevorzugt als Auszubildende ausgewählt werden. Jeder, der wollte, hat einen Ausbildungsplatz gefunden oder auch den gewünschten Studienplatz bekommen.
Dies zu erreichen und noch viel mehr ist unser Ziel!